Kabuki Syndrom

Das Kabuki-Syndrom (auch Niikawa-Kuroki-Syndrom genannt,) ist durch eine kleine Statur bei Übergewicht, relativ großem Kopf, sich verjüngenden Fingern und Fehlstellungen der Zehen. Anfazialen Dysmorphien findet sich eine verlängerte Lidspalte bei geschwungenen Augenbrauen gekennzeichnet. Typischerweise haben die Betroffenen auch gehäuft rezidivierende Infektionen,Hörschwierigkeiten und Zahnanomalien. Auch epileptische Anfälle sowie Fehlbildungen der Klavikel kommen gehäuft vor. In der Regel sind die Betroffenen mittelgradig bis leicht mental retardiert. Die Häufigkeit wird auf 1 : 32 000 bei Neugeborenen geschätzt. Der Name des Syndroms leitet sich vom traditionellen japanischen Form des Kabuki-Theaters ab, da die betroffenen Patienten einen Gesichtsausdruck aufweisen, der an das dort verwendete Makeup erinnert. Als ursächlich für dieses Syndrom wurden neulich Mutationen im MLL2 Gen aufChromosome 12q13.12 identifiziert.

Untersuchte Gene
KMT2D (MLL2) (MIM: 602113)
KDM6A (MIM: 300128)

Stufendiagnostik
Stufe 1: Sequenzierung KMT2D
Stufe 2: MLPA Analyse KMT2D
Stufe 3: Sequenzierung KDM6A

WP Glossary Term Usage



  • Probenbegleitschein als PDF

  • Material
    EDTA-Blut (1-4 ml) Mundschleimhautabstrich Chorionzotten(CVS)/Plazentazotten Fruchtwasser
    Nabelschnurblut

  • Untersuchungsdauer
    Stufe 1: 3-4 Wochen
    Stufe 2: 1 Woche
    Stufe 3: 2 Wochen

  • Ansprechpartner
    Priv.-Doz. Dr. med. M. Shoukier
    Dr. rer nat C. Bagowski

  • Kontakt
    molekulargenetik@praenatal-medizin.de

    Telefon: + 49 89 130744-0

    Versand